Über Mich


Seit meiner Kindheit begleiten Hunde mein Leben. Ich bin mit ihnen aufgewachsen und durfte früh erfahren, wie bereichernd das Zusammenleben mit Hunden ist.


Im Jahr 2011 erfüllte sich mein Traum vom eigenen Hund: Golden Retriever Hündin Luna zog bei mir ein – und mit ihr begann meine tiefe Leidenschaft für diese besondere Rasse.


Luna begleitete und unterstützte mich viele Jahre in meiner Ergotherapiepraxis.

Als einfühlsame Therapiehündin war sie eine wertvolle Partnerin und aus meinem beruflichen wie privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Im Juli 2024 musste ich mich schweren Herzens von ihr verabschieden. Ihre Liebe, ihre Freude und ihr Vertrauen bleiben unvergessen und prägen mich bis heute.


Ein zweites Herz auf vier Pfoten


2016 zogen wir in mein Elternhaus zurück - mehr Platz, mehr Freiheit. Bald war klar: ein zweiter Hund sollte unser Rudel ergänzen.

Ende Mai 2017 zog Nala  (Inghean Bhuidhe Eilís) bei uns ein. Luna und Nala wuchsen von Tag zu Tag enger zusammen und blieben bis zu Lunas Abschied unzertrennlich – eine tiefe, besondere Verbindung, die unser Rudel und unser Leben bereicherte.





Ein Leben ohne Hunde ist für mich unvorstellbar.



Der Weg zu Yellow Moonlight


Mit der Zeit wuchs der Wunsch, selbst eine verantwortungsvolle Golden Retriever Zucht aufzubauen. Ich entschied mich, diesen Weg gemeinsam mit Nala zu gehen.


Vor der Zuchtzulassung standen umfangreiche Untersuchungen und Prüfungen:

• HD-/ED-Röntgen

• Augenuntersuchung

• Gentest

• Formwertbeurteilung

• Wesenstest



Nala bestand alle Anforderungen mit Bravour, und der Antrag ging an den Deutscher Retriever Club e.V. (DRC).

Im Januar 2019 erhielt sie die Zuchtzulassung.



Verantwortung & Leidenschaft


Doch eine seriöse Zucht erfordert mehr als nur geeignete Hunde. Auch ich selbst absolvierte Fortbildungen und bereitete mich intensiv auf diese Aufgabe vor.


Ich reiste nach Bad Oldesloe und erhielt Besuch von einer Zuchtwartin des DRC. Dabei wurden die Räumlichkeiten geprüft und zahlreiche Aspekte der Aufzucht besprochen. Denn für eine DRC-Zucht gelten klare Vorgaben und räumliche Mindestmaße – sowohl im Haus als auch im Außenauslauf der Welpen.


Nach Abschluss aller Formalitäten wurde der Antrag auf internationalen Zwingerschutz an die Fédération Cynologique Internationale (FCI) nach Belegien weitergeleitet.


Dann hieß es: warten ...



Nach über fünf Monaten kam endlich die Bestätigung:

Mein Zwingername „Yellow Moonlight“ wurde bei der FCI eingetragen und ist nun international geschützt.




Mehr als nur Zucht


Meine Hunde sind Familienmitglieder. Sie leben mit mir im Haus, begleiten mich im Alltag und sind ein wichtiger Teil meines Lebens.


Ich investiere viel Zeit in:

• Auswahl geeigneter Elterntiere

• Gesundheitsvorsorge

• Sozialisierung der Welpen

• individuelle Betreuung der zukünftigen Familien


Denn eine verantwortungsvolle Zucht endet nicht mit der Abgabe der Welpen – ich stehe meinen Welpenkäufern auch danach gerne beratend zur Seite.



Warum ich züchte


Ich züchte nicht „möglichst viele“, sondern mit Bedacht und Überzeugung. Jeder Wurf wird sorgfältig geplant, jeder Welpe liebevoll begleitet.


Mein Ziel ist es, wunderbare Begleiter fürs Leben zu schenken – gesunde Hunde mit stabilem Wesen, die Freude, Liebe und Vertrauen in ihre neuen Familien bringen.



Unsere Nachzucht – eine Herzensgeschichte


Mit Nalas erstem Wurf begann für mich ein Kapitel voller Glück, Aufregung und tiefer Emotionen. Schon lange bevor die Welpen geboren wurden, wusste ich: Eine Hündin würde bleiben.


So trat Malou nicht einfach in unser Leben – sie wurde ein Teil meines Herzens.

Ihre Geburt werde ich nie vergessen. Sie hatte Fruchtwasser in der Nase, und für einen Moment stand die Welt still. Als ich sie selbst ins Leben zurückholen durfte, entstand zwischen uns eine Verbindung, die sich kaum in Worte fassen lässt.



Wenn aus Liebe Familie wird


Auch beim zweiten Wurf sprach das Herz lauter als jeder Verstand. Maya blieb.


Manche Entscheidungen trifft man nicht – sie fühlen sich einfach richtig an. Und so wuchs unser Rudel weiter, nicht geplant, sondern geführt von Gefühl, Nähe und Verbundenheit.


Malou und Maya – beide Töchter von Nala – entwickelten sich zu wundervollen, charakterstarken Hündinnen. Jede auf ihre eigene, besondere Weise.



Die nächste Generation


Als schließlich Malous erster eigener Wurf anstand, schloss sich ein Kreis.


Malou, selbst einst mein kleines Wunder, wurde nun Mutter.

Mit ihrem sanften, einfühlsamen Wesen, ihrer Ruhe und Vorsicht berührt sie jeden, der ihr begegnet. Wie einst Luna begleitet auch sie mich als Therapiehund in meiner Praxis – still, achtsam, voller Vertrauen.


Und wieder war da dieses Gefühl.


Dieses leise Wissen.


Eine Hündin würde bleiben.


So kam Jule zu uns – Malous Tochter, die die Geschichte fortschreibt.